Heute Morgen war ich in Mühlhausen, um die Oma umzumelden. Ich war schon um 8:00 Uhr im Bürgerbüro. Trotzdem hatte ich dann die Nummer 8 auf der Warteliste und die machen erst um 8:30 auf.
Zu allem Überfluss hatte ich weder mein Strickzeug, noch mein Handy dabei. Wegen dem Handy bin ich sogar extra nochmal nach Hause gefahren, weil ich dachte, dass ich es auf dem Tisch vergessen habe. Es war dann aber in der Stricktasche.
Wenigstens hat das mit dem Anmelden direkt geklappt und hat auch nichts gekostet. Ich war dann aber erst um 9:30 im Laden. Mein Paket von Schulana ist zum Glück erst später gekommen. Da waren aber wieder nur 3 von 6 Farben drin und das hellgrün fehlt immer noch.
Dann habe ich als Erstes die blöden Nachfragen wegen der Steuererklärung gemacht. Am Vormittag hat dann noch der Herr Wagner angerufen und wir haben ewig gequatscht. Dann war es schon Mittag und ich bin ins Pflegeheim gefahren.
Meine Mutter vergisst wirklich alles. Sie konnte sich daran erinnern, dass sie heute Morgen beim Singen war, dass sie letzte Woche beim Bingo war, hat sie aber wieder vergessen. Wenigstens ist ihre Erkältung besser. Sie hatte aber vergessen, dass ich ihr Hustenbonbons gebracht hatte, obwohl die auf ihrem Tisch liegen. Ich habe ihr die erste Fuhre Wäsche gebracht und die getragenen Sachen wieder mitgenommen. Ich hoffe, dass ich bis nächste Woche mit den ganzen Kleidern fertig bin.
Am Nachmittag habe ich dann die Bestellungen für Adriafil und Hjertegarn abgeschickt. Jetzt bin ich so ziemlich mit allem durch im Laden.
Heute Morgen war die Straße so gefroren, dass ich unmöglich mit dem Cabrio fahren konnte. Ich musste so langsam gehen, dass ich erst nach acht Uhr im Laden war. Ich habe dann mal wieder etwas geschlafen.
Meine Mutter habe ich angerufen, dass ich heute nicht kommen kann. Sie ist so vergesslich, ich habe das Gefühl, sie weiß gar nicht, dass ich jeden Tag komme. Ich hatte keine Lust, irgendwas zu machen. Da habe ich den Pulli für meine Kundin zusammen genäht. Das ist schon ein Monsterpulli geworden.
Ich habe dann endlich mit dem blöden Nachfragen wegen der Steuer weiter gemacht. Die Begründung für den Umsatzeinbruch bei der GMS habe ich geschrieben. Es fehlten nur zwei Rechnungen für Anlagenverkäufe im Ordner. Die habe ich dann am Abend zu Hause gesucht. Sie waren im Rechnungskörble. Zum Glück.
Der Jürgen hat nochmal Bolognese Soße von gestern aufgewärmt. Das war wieder typisch. Erst hat er Lisa gefragt, ob er noch eine Dose Tomaten reinmachen soll und die hat nein gesagt. Dann hat er mich auch noch gefragt und ich habe auch nein gesagt. Dann hat er trotzdem eine reingeschüttet, mit dem Ergebnis, dass es noch fader war als gestern.
Nachdem ich die Rechnungen so schnell gefunden hatte, hatte ich am Abend frei. Ich hatte aber keine Lust die Nägel zu machen, obwohl die es dringend nötig haben. Ich bin schon früh ins Bett und habe am Kiri für meine Mutter weiter gestrickt. Ich glaube, ich muss nur noch einen Mustersatz stricken und dann den Abschluss, dann bin ich fertig.
Am Morgen habe ich mal wieder rumgelungert und bin nicht in die Gänge gekommen. Christa hat angerufen und gesagt, dass sie nicht zum Stricktreff kommen kann, weil sie eine Bronchitis hat. Später war dann noch Annemarie da und hat gesagt, dass sie nicht kommt wegen ihrem Herz. Und Frau Schöck konnte eh nicht, weil sie zu einer Beerdigung musste.
Eigentlich wollte ich trotzdem ins Pflegeheim fahren. Nachdem aber Annemarie da war hatte ich keine Zeit mehr den Tisch vorrzubereiten. Da bin ich nicht gefahren.
Dann war nur Wiebke da. Die ist dann schon um 16:00 Uhr wieder gegangen. Am Abend war noch Ute Steinmann da. Das war dann ganz nett. Ich bin erst um 18:20 rausgekommen.
Lisa hatte Spanisch und Jürgen hat Bolognese Soße gekocht. Lisa hat sich dann eben ein Suppe gemacht und ich habe in der Zeit die ganze Wäsche gefaltet. Da war die auch fertig.
Heute alles ziemlich matsche. Bis um 11:30 geschlafen. Wir waren gestern im Sonnenhof. Das war wirklich schön. Wir waren erst um 4 wieder zu Hause. Ich war nicht bei meiner Mutter. Mein Bruder war heute da. Alle Wäsche gemacht inklusive die Hemden und die Weihnachtsdecke gebügelt. Um 16:30 eine halbe Stunde geschlafen. Jürgen hat Steaks und Pommes gekocht. Da musste ich wenigstens nicht kochen. Joe hat noch frei. Da habe ich die Küche nicht so richtig aufgeräumt. Früh ins Bett und noch 2 Reihen gestrickt.
In der Nacht habe ich schlecht geschlafen. Im Laden war relativ viel los. In der Mittagspause bin ich dann mit meiner Mutter zur Ärztin gefahren. Das war zwar einerseits ganz gut. Andererseits bin ich aber so klug wie zuvor.
Ich hatte gehofft, dass sie mir einige Hinweise geben kann, wie wir weiter vorgehen. Damit bleibe ich aber alleine. Die Entscheidungen müssen wir selber treffen. Die Ärztin hat meine Mutter gefragt, wie es ihr geht. Sie hat gesagt, dass sie an sich nichts hat, aber sehr vergesslich sei. Die Ärztin hat dann noch einige Fragen gestellt und bestätigt, dass die Demenz eindeutig ausgeprägt ist.
Am Nachmittag habe ich den Antrag für die Pflegeeinstufung eingereicht. Ich bin gespannt, wie lange das dauert. Außerdem sollen wir versuchen, einen Termin bei einem Neurologen zu bekommen.
Am Abend habe ich noch mit Andreas telefoniert. Der ist auch keine Hilfe. Die Küche musste ich auch wieder alleine aufräumen und war wieder erst um 23:00 im Bett.
Heute war ziemlich was los im Laden. Ich habe auch zwei Stirnbänder und die elende lila Mütze verkauft. Am Morgen habe ich erst mal den Blog mit den alten Daten gefüllt. Das hat gut geklappt. Jetzt sind die Beiträge von 2005 bis 2012 wieder angelegt.
Zuerst war es etwas schwierig, die Bearbeitung hinzukriegen. Ich musste die config für nginx nochmal bearbeiten. Aber jetzt läuft alles, inklusive des Editors.
Am Nachmittag war Nathalie Bour mit ihrem Enkel da. Sie hat von ihrer Mutter erzählt. Die hatte auch Demenz und hat dann im Pflegeheim gewohnt. Bei ihr hat es mit 75 angefangen und sie ist dann mit 82 gestorben. Am Schluss hat sie sie nicht mehr erkannt und auch nicht mehr gesprochen. So wie dem Joe seine Oma.
Kurz vor Ende war dann Paola mit ihrer Mutter noch da. Die sind wie immer erst um 17:15 Uhr gekommen. Ich konnte dann aber zum Glück doch relativ pünktlich gehen.
Ich war dann noch bei meiner Mutter und habe ihr Blutdruck gemessen und Essen gebracht. Ich habe ihr nochmal gesagt, dass sie mehr essen und trinken muss.
Ich war dann kurz nach 7 zu Hause und habe Cevapcici mit Tsatsiki gemacht. Die Küche sah eh aus wie im Schweinestall. Die habe ich dann auch noch geputzt. Ich konnte dann erst nach 11 ins Bett und habe dadurch immer noch nicht geduscht.
Langsam geht es mir auf die Nerven, dass alles an mir hängen bleibt und die eine nur auf dem Bett liegt, mit dem Handy in der Hand, obwohl sie heute wieder nicht in der Arbeit war, und der andere immer schon um 8 ins Bett geht.
Den ganzen Sonntag habe ich nur gearbeitet. Ich habe zwar bis um 9 geschlafen, dann habe ich aber direkt mit der Wäsche angefangen. Außerdem habe ich noch ein paar Blumen vom Balkon gerettet und auf meinem Fenstersims aufgeräumt und geputzt.
Lisa war mit ihrem Dexter zum Frühstück und hat mir dann aus dem Laden die zweite Tastatur noch mitgebracht. Die habe ich dann auch noch geputzt. Und im Bad das Waschbecken und das Bett abgezogen.
Zum Abendessen habe ich Wok gemacht. Mein Bruder hat die Oma in Mühlhausen abgeholt und zu uns gebracht. Das war eigentlich ganz nett. Nur meine Mutter lässt schwer nach. Sie hat mir die ungebügelten Hemden wieder gebracht. Sie sagt, es sei ihr zu dunkel zu, Bügeln. Ich hatte ihr ja gestern den Hocker und Wolle gebracht für ein Stuhlkissen. Sie hat dann behauptet, Lisa sei da gewesen und hätte ihr die Wolle gebracht.
Während mein Bruder noch da war, hat der Jürgen die ganze Zeit schon herum genervt, weil er Hunger hatte. Als wir dann gegessen hatten, hat der die Oma im Prinzip aus dem Haus getrieben. Sie hatte mal wieder die Jacke schon in der Hand, Lisa hat sie heim gefahren. Da hat er ihr schon die Türe aufgemacht und sie ist die Treppe runter. Lisa hatte noch nicht einmal die Schuhe an und wollte noch aufs Klo. Vor lauter Hektik haben wir der Oma dann gar kein Essen mitgegeben.
Der Joe ist dann gleich ins Bett und ich habe noch bis um halb 12 gebügelt.
Bin am Morgen gleich zu meiner Mutter gefahren. Joe musste auch ins Amt, weil der Server von der PV-Anlage geschrottet war und wieder hochgefahren werden musste.
Heute war sie einigermaßen drauf. Bin gespannt, wie das morgen wird. Ich habe ihr den Hocker von gestern gebracht und auch Wolle, damit sie sich ein Kissen für den Hocker häkeln kann. Bin mal gespannt, ob sie das macht. Von Mühlhausen aus bin ich noch zum Rewe und hab Kartoffeln geholt. Zu Hause hab ich dann meine Tastatur geputzt und den Kartoffelsalat gemacht. Es gab Maultaschen mit Kartoffelsalat.
Jürgen ist erst sehr spät von der Arbeit gekommen. Wir sind dann nicht mehr zum dänischen Bettenlager, um nach den Stühlen zu gucken. Und nach dem Teppich beim Poco auch nicht.
Am Morgen habe ich extra im Krankenhaus angerufen, um zu hören, ob meine Mutter entlassen wird. Die von der Station hat gesagt, dass sie heute keines Falls entlassen wird und morgen auch nicht. Das wird von Tag zu Tag entschieden, auf Basis von den Werten.
Ich habe dann noch versucht um 14:00 Uhr die Ärztin zu erreichen. Die Station hat mir dann versprochen, dass sie mich zurückruft.
Um 15:00 ging dann das Telefon und meine Mutter hat gesagt, dass sie jetzt im Aufenthaltsraum sitzt und nach Hause geht.
...
Und im Stau sind wir dann auch noch ewig gestanden